B.A.R.F.  Biologisch Artgerechte Roh Fütterung

Warum roh?

 

Erlauben Sie mir, mit Ihnen meine Geschichte zu teilen, die mit faktischen Anmerkungen aus der Fachliteratur und den Vorträgen über die Ernährung der Raubtiere an der ČZU (Tschechische Agraruniversität) ergänzt wird.

Wie habe ich mich selbst ans „Barfieren“ herangearbeitet? Vielleicht kommen wir uns in einigen Momenten ziemlich nahe, denn meine Geschichte ist keineswegs außergewöhnlich. Sie läuft nach dem üblichen Drehbuch ab. Ich grüble über die Dinge erst dann nach, wenn ich überzeugt bin, dass es notwendig ist.

Hinsichtlich meines Studiums an der Agraruniversität in Prag erfuhr ich viele Informationen aus den Bereichen Zootechnik, Zoohygiene, Ethologie, Welfare. Ich studierte spezielle Zootechnik, konkret die Pferdezucht; allerdings auch Kynologie wie auch die Zucht von Nutztieren. Weiter im Text werde ich die Hunde erwähnen – aber aus der Sicht des „Barfierens“ gilt dies auch für Katzen und sonstige fleischfressende Raubtiere. Dank der Vorlesungen und Vorträge vieler Spezialisten gewann ich einen Überblick über das Thema. Ich wurde zu einer Anhängerin der Alternativhaltung von Haus- und Nutztieren. Es handelt sich darum, ob der Ausdruck „alternativ“ eine entsprechende Bedeutung besitzt. Die Wahrheit ist nämlich, dass es sich um keine Alternative handelt. Vielleicht nur den Konsum betreffend. Es geht um eine logische, holistische Einsicht. Also, ob uns wirklich an unserem Hund etwas liegt. Es ist erforderlich, die ganze Sache komplex zu sehen – egal, ob aus der Sicht der Aufzuchtweise, der Fütterung, der Rassenzucht. Man muss die Dinge in ihrem Zusammenhang betrachten, die Änderungen verfolgen, die Auswahl ermöglichen. Ich denke, es ist wichtig stets im Sinne zu haben, dass die Hunde (ohne Rücksicht auf die äußeren morphologischen Veränderungen aufgrund der Zucht) noch immer voll funktionsfähige Individualisten sind. Sie haben ihre physiologischen und psychischen Bedürfnisse. Für einen erfolgreichen Züchter und Zootechniker ist es absolut essentiell, sie würdig zu behandeln. Nur auf diese Weise kann langfristig ein sinnvolles Ergebnis erreicht werden. Der innere und äußere Zustand des Tieres korrespondieren miteinander und sind voneinander untrennbar. Falls wir diejenigen sind, die ihre „Inputs“ bestimmen, sollte uns daran liegen, dass sie ENTSPRECHEND sind. Das ist unsere Verantwortung. Wenn sie im Bereich der Tierzucht wirklich nachdenken würden, über was auch immer, ist es interessant festzustellen, dass sie nicht aufhören, sich zu wundern, wozu wir Menschen fähig sind. Alles auf dem Gebiet der konventionellen Tierzucht ist der ökonomischen Seite der Sache maximal untergeordnet. Die Konzentrierung der Tiere auf die Fläche, die Möglichkeiten sozialen Verhaltens, des Komfortverhaltens, die Zusammensetzung der Futtergaben (Fortisierung mittels Tiereiweises in der Zucht der Pflanzenfresser…). Ich verstehe den Druck auf die Produktpreise, den Druck auf die Senkung der Kosten – ich selbst bin ein Verbraucher und ein Produzent gleichzeitig – ich begreife das alles. Allerdings sollte das Zuchtwesen von diesem Druck befreit werden. Seine Grundlage ist nämlich der Umgang mit lebendigen Wesen, und dieser ist durch den Druck der niedrigen Preisgestaltung fähig, in grauenvollen Systemen zu münden. Man muss sich bewusst machen, dass wir, die Endverbraucher, es sind, die diesen Druck entwickeln. Es ist ein nicht enden wollender Kreislauf.

Erlauben Sie mir noch eine kleine Zwischenbemerkung: Die Menschen verwechseln oft ENTSPRECHEND (geeignet) für uns als für die menschliche Population mit dem ENTSPRECHEND für die Tierwelt. Bevor Sie entscheiden, was entsprechend ist und was nicht, ist es gut zu bedenken, dass es Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten gibt. Jede taxonomische Art hat ihre Bedürfnisse, die es zu erfüllen gilt, um sich behaglich zu fühlen. Und in vielen Fällen sind diese Bedürfnisse gänzlich gegensätzlich. (Wir haben das Glück, dass wir uns in unserer Art zu Denken von dem Denksystem des Hundes nicht zu sehr unterscheiden. Deshalb verstehen wir uns so gut. Es ist zum Beispiel für den Menschen viel komplizierter, ein Pferd zu verstehen). Es ist also von größter Wichtigkeit, Informationen aus relevanten Quellen über die Lebensart, die Prioritäten und die Ethologie zu erwerben.

 

Also zurück zu meiner Geschichte. Ich übernahm die Verantwortung eines Tierhalters. So versuchte ich also, die echten Bedürfnisse der von mir gehaltenen Tiere (Pferde, Schafe, Kühe, Geflügel, Hunde) wahrzunehmen. Ich begann bei den Pferden, machte bei den anderen Pflanzenfressern weiter – und dann kamen die Hunde dran. Für die Geschichte „Warum soll man rohes Fleisch füttern“ ist es wichtig, die Hauptperson zu kennen. Also möchte ich Ihnen meinen Hund Fík vorstellen. Es war ein Hund, den ich mit der Reiterabteilung übernahm. Er war ein königlicher Hund. Anspruchslos, ruhig, frei und ein Einzelgänger. Mehr oder weniger kümmerte sich niemand um ihn, die Menschen kamen und gingen, und er bleib in der Abteilung. Die Reiterabteilung halte ich bis heute und den Fík habe ich am Tage meines Vorsitzes adoptiert. Seit dem Beginn unserer Begegnung ist viel Zeit vergangen, und dazwischen kamen zu den Pferden nach und nach weitere Nutztiere.

Die Geschichte vom Fík und meiner Erleuchtung beginnt bei den Schafen. Genauer bei den Schlachtlämmern, deren Schicksal schon bei ihrer Geburt unwiederbringlich feststand. Wir gehörten zum System der ökologischen Landwirtschaft, sodass die Lämmer dieses Opfer als Tausch für ihr ruhiges Leben frei jeder Einschränkung brachten. Sie lebten mit ihren Müttern und ihren Gleichaltrigen auf weiten Weiden mit uneingeschränkten Nahrungsquellen, mit einer unlimitierten Möglichkeit frische Luft und das Sonnenlicht zu genießen.  

Der erste Gedanke über das Barfieren entstand in meinem Kopf in dem Moment, als wir das erste Lamm selbst schlachteten. Es war für mich wichtig, dass wir die Tiere auch selbst töten. Ich wollte den Verlauf ihres Ablebens unter Kontrolle behalten. Um Gewissheit zu haben, dass sie vor ihrem Ende keinen mehrtägigen Transport erleiden müssen, oder, irgendwo eingepfercht, sie Durst und Hunger quält und mit ihnen schlecht umgegangen wird. Ich wollte Fleisch verkaufen – keine Tiere. Wie der Einkäufer das Fleisch behandeln wird, das machte mir schon weniger Sorgen. Das war so ein inneres Abkommen mit mir selbst.

In Folge dieses Systems der Tötung der Schafe blieb Abfall übrig: Mägen und andere Innereien, Köpfe, Füße. Der Einkäufer wollte nur die schlachtmäßig bearbeiteten Körper, der Rest blieb liegen. So lange, bis ich klären konnte, was mit diesem „Abfall“ zu tun ist. Es überraschte mich, mit welcher Begeisterung sich Fík auf den Magen samt Inhalt stürzte. Auch andere Reststücke blieben nicht ohne Interesse. Ich hatte die einmalige Gelegenheit, ihn wählen zu lassen. Ich verstehe, dass nicht jeder dieses Glück hat; es ist aber ein Bestandteil meiner Geschichte, und deswegen erzähle ich das. Wie ich ihn so sah, war das erste, was mir einfiel, nicht „Pfui“, sondern „fabelhaft“. Wir werden barfieren. Damals wusste ich nicht einmal, dass es dafür eine Abkürzung gibt, geschweige denn, was sie übersetzt bedeutet.  Also gut, ich sammelte etwas ein und legte es in die Tiefkühltruhe, um dem Hund später Stücke davon zu Gute zu geben, wenn es ihm so gut schmeckte. So habe ich es also danach mit allen „Abfallresten“ der getötenen Tiere gelöst. Weil das aber nicht besonders viele waren, blieb weiterhin das Trockenfutter als Grundnahrung, ohne irgendeinen inneren Druck, was ich damit verursache. Gut, schlecht, weiter habe ich es nicht verfolgt. 

Wie ich es schon oben beschrieb, Fík war ein Adoptierter, ein Hund unbekannter Herkunft und Vergangenheit, ohne Altersangabe. Ungefähr nach zwei Jahren begann ich, eine Veränderung an ihm zu bemerken. Er war rege wie immer, verlor aber seine Leistungsfähigkeit, er schaffte nicht so viel, wie früher. Wissen Sie, er begleitete mich immer bei meinen Ausritten, er lief noch viele Kilometer mehr als die Pferde. Diese Kraft verließ ihn. Ich habe es auf das Alter und die Ermüdung geschoben. Dann bemerkte ich, dass er weniger frisst und an Gewicht verliert. Seine Freude verschwand auch. So machten wir uns auf den Weg zu einem Tierarzt, der einen Dickdarmkrebs diagnostizierte. Diese Tatsache zwang mich, die Ursachen der Erkrankung zu suchen, die Voraussetzungen entsprechenden Haltens, der richtigen Fütterung festzustellen. Und die klare Wahl war zur Stelle: ROHES FLEISCH, kein Getreide.

Bis zu dieser Zeit habe ich einfach für den Hund Trockenfutter gekauft, denn womit sonst als damit wollen Sie einen Hund füttern. Im Fernsehen läuft eine Menge Werbung dafür, falls Sie etwas Spezielles möchten, finden Sie es in den Geschäften mit Tierbedarf – in glänzenden Verpackungen und dreimal so teuer. So hatte ich das Gefühl, ich hätte eine Wahl wie viel ich zu zahlen bereit bin – nach der Intensität der Pflege, die ich meinem Hund zukommen lassen wollte. Ich habe nicht viel darüber nachgedacht.

In diesem Sinne ist es für die Konsumenten ziemlich schwierig, denn die Werbung zwingt uns, solche Produkte zu kaufen, die oft nichts mit dem Wesentlichen der Sache oder mit irgendwelchem Sinn zu tun haben. Dagegen sind sie sehr günstig für die Produzenten. Diese können auf die Verpackung eines jeden Tierfutters schreiben, es sei das Beste – dies gehört zu den Privilegien unseres freien Landes. Es ist aber an uns, die Marketingaussagen von der Wahrheit zu trennen. Es ist wichtig zu wissen, warum wir etwas gerade so und nicht anders tun. Ohne Rücksicht auf den Grund. Es ist dumm, nicht über den Grund nachzudenken oder zu antworten: „Weil es so üblich ist“.

Der Hund fraß ab und zu, äußerte dabei keine Begeisterung – aber er lebte und das wollte ich von ihm. Er war weder dünn noch krank (auf den ersten Blick). So habe ich mich damit weiter nicht beschäftigt. 

Allerdings gewann nach dem Tierarztbesuch Fíks damaliges Aufmerksam-machen seiner Präferenzen an Bedeutung. Also legten wir los. Wenn man nämlich einen Grund hat nachzudenken (traurig ist nur, dass es oft erst dann geschieht, wenn etwas schiefläuft), stellt man fest, dass es für den Verdauungstrakt eines Fleischfressers tatsächlich essentiell ist, die Nahrung aus tierischen Bestandteilen zu sich zu nehmen. Wenn ich mir jetzt selbst zuhöre, kommt es mir unglaublich vor, dass ich es bis dahin nicht wahrgenommen hatte. Fík hat es mir doch selber gesagt, er gab mir die Möglichkeit, es zu verstehen. Nachdenken zu lernen, oder sich mindestens bewusst zu werden, dass nicht alles um uns herum so ist, wie es unter den Leuten gesagt wird. Das Können, sich die eigene Meinung zu bilden. Nicht die Meinung anderer zu übernehmen (natürlich spreche ich dabei nicht über die Forschung). Schauen Sie sich z. B. die Zusammensetzung des Trockenfutters, welches Sie zu Hause haben, an. Was steht dort geschrieben? Und unterscheiden Sie bitte die Begriffe: Tierisches Eiweiß, Bestandteile tierischen Ursprungs, Fleisch, Fleischmehl, Knochenmehl. Sie finden nur Ballast mit fachlicher Bezeichnung, und zwar auch bei den „hochwertigen“ Marken. Ungeachtet dessen, dass Sie sich schwerlich die Zusammensetzung nachprüfen lassen können, während Sie ein Stück Fleisch mit Sicherheit erkennen.

Also, was tun?  Es ist nicht nötig, irgendwessen Meinungen zu hören, es genügt, sich durch das inspirieren zu lassen, was schon viele Jahrtausende funktioniert. Es ist gut, ein Vorbild zu haben. Eins, das uns die Richtung weisen wird. Wie machen es die Verwandten der Hunde (Canidae, die Hundeartigen)? Wie sieht deren Jagd, deren Familie aus, welche Regeln gelten dort, wie jagen und töten sie ihre Beute, welche Funktionen haben ihre Sinne, wie sieht das eigentliche Füttern aus, welchen Regeln unterliegt es – es ist eine Menge an Fragen, deren Antworten zu kennen es sich lohnt.

Haben Sie keine Angst davor, sie anzuwenden. Der Hund machte eine Rassenveredelung durch; seine genetische Quelle wurde trotzdem durch keine andere Tierart gestört. Nur dank unserer künstlichen Selektion veränderte sich sein Aussehen. So, wie wir es uns gewünscht haben – nur solche Hunde wurden zur Deckung zugelassen, die verschiedene von uns gewünschte Eigenschaften verstärkt aufwiesen.  Damit wurde die Unterscheidung der nachfolgenden von den anfänglichen Generationen erreicht. Das Ziel der Züchtung war nicht die Veränderung der Körperphysiologie. Diese blieb gleich. Es wäre also gut, sie zu würdigen.

Das Ziel eines jeden Barfierers sollte das Zusammensetzen der ganzen Beute aus den möglichen, auf dem Markt zugänglichen „Teilen“ sein. Von dem Fell über das Fleisch, die Knochen bis hin zum Darminhalt. Zur Inspiration lege ich hier ein Video ein, wie sich die Hunde ein ganzes Kaninchen schmecken lassen.

Die Wahrheit ist, dass die Schlachthöfe, bei denen ich das Fleisch einkaufe, es nicht ermöglichen, solche Stücke zu verkaufen (ganz, auch mit dem Fell). Als solches kann man nur verendete Tiere bekommen, was weder mein Ziel noch im Einklang mit den Veterinärregeln ist.  Dieser Mangel am „Komplettfutter“ hängt auch mit meiner Überzeugung über die Notwendigkeit der Nutzung der zwar schon produzierten, für die Lebensmittelindustrie nicht brauchbaren „Ware“ zusammen. Dies habe ich schon im Rahmen unserer Firmenvorstellung erwähnt, also muss es nicht mehr ausgeführt werden. Ich kaufe also die teilweise verarbeiteten, aussortierten oder zerstörten Körper der Tiere, die ursprünglich zur Erzeugung von Lebensmitteln bestimmt waren.

Was also weiter damit? Die „Beute“ können wir uns zu diesem Zweck als ein Ganzes ansehen, zusammengesetzt aus einzelnen Teilen mit idealen Verhältnissen. Also sprechen wir jetzt lieber über das einzelne Verhältnis –  FLEISCH zu KNOCHEN zu UNVERDAULICHE TEILE, also über alle Bestandteile. Wir betrachten jetzt das Beispiel der Speisekarte eines großen, Sport treibenden Hundes. In jeder Speisekarte gibt es einige Punkte, die man individuell nach der Belastung, der Größe und dem Alter des Hundes bewerten muss. Aber alles hängt wieder vom logischen Denken ab. Um konkret zu werden, versuche ich, ein Beispiel aufzuzeigen.

           Für die richtige Hundeernährung ist es wichtig, die Ausgewogenheit der Futtergabe im längeren Zeithorizont zu erreichen, nicht in jeder einzelnen Portion. Deswegen wenden wir uns der verhältnismäßigen Vertretung der Bestandteile im Verlauf eines Monats zu. Falls Ihr Hund aktiv ist, muss also die Vertretung der Eiweiße in der Futtergabe erhöht sein. Aus der Sicht des Energiebedarfs (aufgrund der hohen Aktivität) bei einer großen Rasse ist auch eine große Zugabe notwendig. In dem Falle würde ich es empfehlen, vorwiegend mit Rindfleisch zu füttern, da es die meisten Eiweiße enthält. Und zwar in Kombination mit Schaffleisch (1117KJ/100 g) oder Entenfleisch, das mit seinen1218 KJ/100 g auch ein ausreichender Energielieferant ist. Konkret also: Eine ganze Ente, die auch aufgrund ihres Ca und P Verhältnisses günstig ist (was aus der Sicht der Halter das Verhältnis Fleisch und Knochen löst). Wäre der Hund aber zum Beispiel kastriert, würde ich lieber bei einem Diätfleisch bleiben. Aus dieser Sicht empfehle ich Kaninchenfleisch. Ideal  für die Erhaltung der Verhältnisse sind Kaninchenrücken. Falls wir über Mineralien und Vitamine oder geschmackliche Anreicherungen sprechen, empfehle ich Innereien vom Rind. Hier hängt es von den Präferenzen Ihres Hundes ab.

             Unser Ziel sollte aber sein, wie ich es schon erwähnte, innerhalb eines Monats eine ganze Kuh, ein ganzes Kaninchen, eine ganze Ente, respektive deren Organe in den Verhältnissen, die dem lebenden Original entsprechen, „zusammenzusetzen“. Wegen des Bedarfs an Ballaststoffen sollten aufgrund gesunder Verdauung auch ungewaschene Kutteln nicht fehlen. Also 60% Fleisch und Knochen (im Verhältnis 2: 1), 35% Innereien und 5% unverdauliche Bestandteile (Grasreste an den Kutteln, Schnäbel, Krallen, Federn, Fell).

           Konkret also ZUM BEISPIEL:

30%       Rinder-Futterfleisch oder Muskelfleisch

20%       Schaffleisch gehackt oder eine ganze Ente

10%       Wildfleisch (ideal aus der Sicht der Ergänzung von Mineralien und Vitaminen, das Fleisch enthält Blut)

30%       Rinderinnereien nach jeweiligem Geschmack

5%         Kanincheninnereien

5%         Enten- oder Kaninchenköpfe, Geflügelfüße

 

Falls wir die Futtermenge ansprechen, die unser Haustier erhält, es sollte es um die 500-700 g pro Tag bekommen. Allgemein können wir sagen, dass auf 10 kg des Hundegewichts eine Portion von ca. 150 g üblich ist. Dies ist allerdings individuell verschieden, ein Hund sollte nicht unter Hungergefühl leiden. Auf der anderen Seite soll der Hund keine unbegrenzte Menge an Futter vorgesetzt bekommen. Oft beschäftigen sich Hunde aus bloßer Langeweile mit der Nahrungsaufnahme. Falls so etwas auch bei Ihrem Hund der Fall sein sollte, empfehle ich z. B. Rinderknochen zum Knabbern – Ihr Tier beschäftigt sich damit, putzt dabei seine Zähne und gleichzeitig überfrisst es sich nicht.

Die geeignetste Art der Fütterung finden trotzdem nur Sie heraus. Sie verbringen mit Ihrem Liebling die meiste Zeit – also ist es auch gut zu wissen, wie sich verschiedene Nahrungsmängel äußern.

Falls Sie Probleme mit der Energiezufuhr haben, wird das Tier dünner und umgekehrt. Falls wir hinsichtlich der Zusammensetzung des Futters Fehler machen, werden sich diese zuerst äußerlich zeigen. Mattes grobes Fell, Herabsetzung der Vitalität bis hin zur Apathie, schlechter Atem. Hierzu führt aber ein langer Weg, an dem Sie sicher bemerken, dass nicht alles so ist, wie es sein sollte. Es reicht nur zu schauen und zu beobachten. Ihr Hund selbst sagt Ihnen, was ihm gut tut und was er braucht. Jedes Lebewesen äußert seine Sehnsüchte durch sein Verhalten. Ich habe nicht genug, habe Hunger, suche Nahrung. Etwas fehlt mir, ich wähle was aus. Ich habe zu viel, es fühlt sich schwer in mir, bin nicht aktiv. Und so weiter.

Ich möchte anmerken, dass wir alle für ein bestimmtes „Fenster“ im Ökosystem aufgewachsen sind, welches wir zu beherrschen und zu verteidigen gelernt haben. Es ist das Prinzip der Evolution, Selektion, des Entstehens von Arten. Es ist interessant, dass infolge dieses expansiven Bedürfnisses der ART, aufzufüllen und erfolgreich zu sein, sie selbst (die Art) gestaltet und maximal angepasst wird, womit sie sekundär abhängig wird. Diese Gemeinsamkeit der Umgebung und des Lebewesens ist unbestritten. Sie spiegelt sich in allen Lebensäußerungen – wie in den des Lebewesens, so auch in den der Umgebung.

Für unseren Fall möchte ich damit ausdrücken, dass jeder Bestandteil der „Beute“ für den Hund von Bedeutung ist, selbst wenn es nicht ernährungsphysiologisch wäre. Allgemein würde ich der Theorie zustimmen, dass, wenn ich weiß, dass ich nicht viel weiß (damit denke ich an das Verständnis für das Funktionieren von Ökosystemen), engagiere ich mich darin nicht zu sehr.

Für unsere Erwägung, den einzelnen Bestandteilen der Nahrung keine Prioritäten nach meinen – den menschlichen – Vorstellungen zuzuordnen, habe ich schon einmal weiter oben erwähnt. Also zum Beispiel: Von den Haaren wirst du nicht satt, sie sind zu gar nichts gut, du bekommst höchstens Bauchweh davon, also gebe ich sie dir nicht (die Haare allein wären selbst dem Hund zu viel, aber es gibt die Voraussetzung, dass, falls die Jagd zu Ende ist, jemand in diesen Haaren/dem Fell wohnt …).

Es ist eine irreführende Sache. Genauso: Na ja, so ein schönes Stück Fleisch, du hast`s gut, lauter sauberes Fleisch, ich möchte dir was gönnen, ich werde dich nur mit dem Magersten füttern…

Die Holistische Einstellung ist vonnöten. Es ist wichtig, das Ganze zu sehen und keine Angst vor dem Nachdenken zu haben. Und lesen, viel lesen. Informationen zu suchen, sie sammeln und auswerten. Heute kann jeder ein Buch schreiben. Aber nicht jedes Buch ist es wert, gelesen zu werden. Deswegen tragen Sie bitte in die erworbenen Informationen auch Ihren eigenen Abdruck ein. Denn nur Sie kennen Ihren FÍK am besten – wer sonst also könnte ihn verstehen, wenn nicht Sie?              

 

 

 

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